Kapitel 2_3 Ina

 Dort angekommen, stellte er sein Rad an einem Fahrradständer ab und ging hinein. Er suchte die Futterabteilung für Hunde. Er fand sie nicht. ,,Entschuldigen sie? Können sie mir sagen wo ich Futter für Hunde finde?”, erkundete er sich bei einer jungen Verkäuferin. “Das ist die letzte Abteilung. Gehen sie einfach ganz bis hinten durch.” “Oh Mann. Noch bis ganz hinten hin gehen.”, jammerte Hubert und ging gelangweilt los. Plötzlich blieb er stehen. Die Süßigkeitenabteilung. Hubert war in seinem Paradies. Schokolade, Kekse, Schokoriegel, Gummibärchen, Lollys, Zuckerstangen und vieles mehr. Hubert lief das Wasser im Mund zusammen. Er konnte kaum wiederstehen sich etwas zu kaufen. Er nahm sich Schokolade, Gummibärchen, Schokoriegel in allen Varianten aus den Regalen und stopfte sie in seine Einkaufstasche. “Jetzt aber zu der Hundefutter-Abteilung!”, dachte er.

 

Da war sie endlich. Die Futter-Abteilung für Hunde. So viel Hundefutter. Hubert wusste garnicht was er dem Kleinen kaufen sollte.”Junge Dame.Noch eine Frage?”, fragte er die selbe Verkäuferin wieder. “Ja, bitte?”, entgegnete sie. “Ich habe einen kleinen Welpen und weiß nicht was ich ihm zu fressen geben soll?!”, erklärte Hubert. “Okay. Dann nehmen sie, hier, dieses Futter. Das ist gut geeignet für junge Hunde.”, empfohl die Frau. “Vielen Dank. Ich nehme auch noch ein Hundekuchen mit. Vielleicht schmeckt ihm das ja genau so, wie mir die Süßigkeiten.Mmhh…” Hubert nahm vier Palettten von dem Hundefutter und drei Packungen von dem Hundekuchen. Das wäre erledigt und so wird mir der Kleine auch nicht verhungern.” Er ging zur Kasse. “So. Alles erledigt. Jetzt kann ich endlich nach Hause fahren und ein wenig relaxen. Darauf hab ich mich schon den ganzen Tag gefreut.”, murmelte er  vor sich her, als er die Einkäufe in seinem kleinen Fahrradkörbchen verstaute. Hubert fuhr nach Hause.

 

Als er die Tür rein kam, mit den Händen voller Süßigkeiten und Hundefutter, sah er den Hund auf dem Sofa. Er schlief. Der Mann legte alles auf den Küchentisch.Doch als er sich dann das Wohnzimmer ansah. Hubert erschrak. Alle Kissen lagen auf dem Boden und die Tischdecken waren im ganzen Raum zerstreut. Hubert ging weiter. Im Badezimmer war zum Glück alles heil geblieben. Aber in seinem Schlafzimmer nicht. Auch dort lagen Kissen und Decken auf dem Boden. “Oh mein Gott!!”, fluchte Hubert, aber blieb dabei noch ganz ruhig. Er  setzte sich zu dem Hund auf das Sofa, nahm ihn auf den Schoß und streichelte ihn. “Mit dir werde ich noch viel zu tun haben.”, meinte Hubert, “aber zuerst brauchst du ja noch einen Namen.” Der Welpe schaute Hubert mit seinen großen Augen an. “Wie wäre es denn mit..”, Hubert überlegte. “Karl! Ja genau. Der Name ist perfekt! Jetzt bekommst du aber auch endlich dein Futter.” Er ging in die Küche. Karl folgte ihm. Der Mann nahm einen kleinen Teller heraus, machte das Futter darauf und stellte es dem Kleinen auf den Boden. Er fing sofort an zu fressen. Auch Hubert aß  sein Abendessen. Als beide fertig waren, gingen sie schlafen.

 

Am nächsten Morgen wurde Hubert von Karl geweckt. Der Kleine saß neben ihm auf dem Bett. Er jaulte.  Karl wollte raus spatzieren gehen. Hubert sprang auf, mit dem Gedanken: “Schnell raus, nicht das der mir hier in die Wohung macht!!” Der Mann ziehte sich um, schnappte sich die Hundeleine, machte sie an Karls Halsband fest und ging mit ihm vor die Tür. Da Hubert auch vor hatte etwas fit zu bleiben, hatte er seine Sportkleidung angezogen, um mit zu joggen. Erst liefen sie die kleine Straße entlang die zu einem Wald führte. Das  Wetter war schön zum  Joggen. Die Sonne schien durch die großen, dichten Bäume. Endlich machte es Hubert mal Spaß Sport zu machen.  Plötzlich fing an Karl an der Leine zu ziehen. Der Briefträger ließ ihn frei laufen. Kaum hatte er das getan, rannte der Kleine auch schon in die andere Richtung in den Wald hinein. Hubert rief ihm hinterher: “Karl!! Bleib hier!” Aber er rannte weiter, ohne sich einmal umzudrehen. Der Mann rannte hinterher.

 

Kapitel 2_2

Hubert schaute auf den kleinen Welpen und legte  ihn auf den Behandlungstisch. “Den habe ich unterwegs gefunden. Der Kleine hat mir die Hälfte meiner Briefe zerfetzt!” “Okay… So, dann wollen wir mal schauen, ob der kleine Ausreißer einen Ship hat. Damit können wir auch herausfinden, ob er jemandem gehört.” Der Arzt begann, den Hund zu untersuchen. Es schien alles in Ordnung zu sein, aber einen Ship fand der Arzt nicht.  Er meinte: ,,Leider hat der Welpe kein zu Hause. Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder du nimmst ihn mit nach Hause, oder wir rufen beim Tierayl an und fragen, ob die ihn nehmen können, bis sich jemand meldet, der ihn haben will.” Weiterlesen

Kapitel 2_1

Hubert kommt auf den Hund

Hubert hatte schon den halben Arbeitstag hinter sich, als etwas Merkwürdiges passierte. Hubert fuhr mit dem Fahrrad wie gewöhnlich von Haus zu Haus, brachte die Briefe zur Haustür und fuhr dann weiter. Doch etwas war anders. Hubert fühlte sich beobachtet. “Irgendetwas verfolgt mich”, dachte er. Plötzlich hörte er ganz leise Schritte. Er schaute hinter sich. Doch da war nichts. Er sah sich immer wieder um. “Hallo?”, rief er,”ist da jemand?” Weiterlesen