Kapitel 6_3

Das Fahrrad kippte um. Hubert versuchte es mit dem Fuß zu erreichen, doch er kam nicht heran. Da kam ihm eine Idee: Er könnte seinen Schnürsenkel nehmen, einen Knoten hinein machen und ihn durch die Speichen werfen. Das versuchte er. Es war schwierig mit einer Hand den Schnürsenkel aus dem Schuh zu bekommen und dann noch einen Knoten hinein zu machen. Aber er hatte Zeit und es klappte, der Knoten verfing sich in den Speichen und Hubert zog das Fahrrad am Schnürsenkel zu sich. Mit der freien Hand suchte in den Taschen nach seinem Handy. Endlich fand er es. Hubert war erleichtert und rief die Feuerwehr an. Im Telefonieren mit einer Hand war er geübt. Das machte er manchmal, wenn keiner zuschaute während der Fahrens auf dem Rad. Weiterlesen

Kapitel 6_2

Es waren zwei Briefkästen an dem Haus, einer in der Tür und einer im Vorgarten. Hubert ging zum ersten. Klingeln war zwecklos, in diesem Haus war nie jemand da.  Ohne groß hinzuschauen, griff er nach dem Brief für das Haus und warf ihn in den Kasten. Dabei bemerkte er erst, dass er zwei Briefe gegriffen hatte – und beide lagen nun im Kasten. Einer auf jeden Fall in einem falschen. Was tun. Hubert hob die Klappe des sehr stabilen Briefkastens hoch und griff mit der Hand hinein und versuchte möglichst bis nach unten zu kommen. Es gelang nicht. Als er die Hand wieder zurück ziehen wollte, merkte er, dass er feststeckte. Alles Ziehen, Rütteln, Wackeln half nichts – Hubert steckte fest. Weiterlesen

Kapitel 6_1

Hubert steckt fest

Es war an einem wunderschönen Samstagmorgen, die Vögel zwitscherten, die hellen warmen Sonnenstrahlen  trafen Huberts Gesicht, keine Wolken waren zu sehen. Bevor er losgefahren war, hatte er sich   noch ein Sandwich in die Tasche gesteckt, sein Mittagessen.  Er war wie immer mit seinem Postrad unterwegs. Heute pfiff er “Red Flag”, denn das war sein Lieblingslied. Weiterlesen