Wir waren bei Paul Klee
Ausstellung im Saarlandmuseum (14. Oktober 2006 bis 14. Januar 2007)- Schüler berichten

Die Klassen 7a und 7b der ERS Lebach waren mit ihren Klassenlehrern zur Paul Klee Ausstellung nach Saarbrücken gefahren. In der Halle erwarteten uns schon eine Frau und ein Mann, die uns alles erklären sollten.
Wir gingen in die Ausstellungsräume und unser Führer zeigte uns das Bild "Die Flut schwemmt Städte". Es sah aus wie eine Kritzelei, die keinen Sinn ergibt. Aber wenn man es länger betrachtete, dachte man, es sei ein Spiegelbild, obwohl man kein Wasser erkennen konnte. Es war auch nicht auf einer geraden Linie gezeichnet, sondern wellig.
Man erklärte uns auch, warum Paul Klees Bilder so besonders sind. Man kann sie nämlich nicht nur von vorne betrachten sondern auch von der Seite, von oben, von innen und von außen. Er sagte: "Man kann in den Bildern spazieren gehen."
Nach der Führung besuchten wir einen Workshop. Wir versuchten ein Bild, das für uns sehr einfach aussah, nachzumalen. Wir zeichneten aus Rechtecken und Dreiecken eine Stadt. Schnell merkten wir, dass das nicht so einfach war, wie es aussah. Nachdem wir fertig waren, haben wir uns bedankt und verabschiedet.
Amira Maai, 7a



Die gezeigten Bilder von Klee sind aus einem Kunstband abfotografiert. Die jeweiligen SchülerInnen haben sie sich ausgesucht...

.... Als wir ankamen, erwarteten uns unsere Führer. Der Herr erklärte uns, was Paul Klee in seinem Leben gemalt hatte, nämlich alles, was er sah und hörte. Er fragte: "Was seht ihr auf diesem Bild?" Man erkannte dort viele Häuser, Dächer, Türen, Fenster und Treppen . Es hieß "Fascsade braun - grün", wahrscheinlich, weil es in grünen und braunen Farbtönen gemalt war. Man könnte die Treppen emporsteigen und dann vielleicht in die Kirche gehen, die links oben durch einen runden Torbogen angedeutet war. Danach sahen wir uns noch acht weitere Bilder an. Anschließend durfte jedes Kind in einem Workshop ein Bild von Paul Klee nachgestalten.
Ludvina Dibra, 7a



…Als erstes besuchten wir einen Workshop, um ein Bild von Paul Klee nachzugestalten.
Anschließend gingen wir in ein anderes Gebäude, in dem die Bilder ausgestellt waren. Mein Lieblingsbild hieß "Kirche, die Uhr mit erfundenen Zahlen". Das Bild ist zwar nicht so schön wie die anderen, aber mir hat es so gut gefallen, weil Paul Klee es mit vier Jahren gemalt hatte. Er zeichnete für dieses Alter schon sehr gerade Linien und die Zahlen hat er erfunden, weil er mit vier Jahren noch keine Zahlen schreiben konnte. Außerdem hat er das Bild mit Bleistift gemalt, aber er hatte schon damals bemerkt, dass Kirchenfenster bunt sind und sie deshalb mit bunten Kreuzen dargestellt.
Simon Groß, 7b



Als wir im Saarlandmuseum angekommen waren, haben wir zuerst in einem Workshop ein Bild von Paul Klee nachgestaltet. Das Bild hieß "Raumarchitekturen".
In der Ausstellung hingen ungefähr 200 Bilder, wir haben uns aber nur neun angesehen. Paul Klee hat nie etwas abgezeichnet, sondern nur aus der Fantasie heraus gemalt. Seine Bilder waren nie Realität.
Mir gefiel das Bild, welches "Das Gesicht eines Marktplatzes" hieß, am besten. Es war ein Platz, aber die Häuser standen schief, nichts war gerade. Es waren Fantasiehäuser.
Im Internet habe ich gelesen, dass Paul Klee 1879 als Sohn des Musiklehrers Hans Klee-Frick und der Sängerin Ida Klee- Frick geboren wurde. 1898 zog er nach München um Grafik zu studieren. Er heiratete die Pianistin Lily Stumpf und 1907 wurde der Sohn Felix geboren.1933 kamen die Nazis an die Macht. Adolf Hitler gefielen die Bilder von Paul Klee nicht, deshalb zog der Maler in die Schweiz und starb dort 1940.
Felix Kefer, 7b



Im Kunstunterricht der beiden Klassen wurden weitere Bilder im Stil von Paul Klee gemalt:



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