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Im Grünen Herzen des Saarlandes Die geographische Lage unserer Schule Unsere Schule steht in der Mottenerstr. 52, am Stadtrand von Lebach. Lebach ist eine mittelgroße Stadt. Sie liegt mitten im Herzen des Saarlandes in einer bewaldeten, hügeligen, meist landwirtschaftlich genutzten Landschaft. Das Saarland ist eines der kleineren Bundesländer im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland. Seine Landeshauptstadt ist Saarbrücken, eine halbe Autostunde von Lebach entfernt, direkt an der Grenze zu Frankreich. Eine Chronik Lebachs Historische Spotlights über unsere Schulstadt Seiner geographischen Lage verdankt Lebach seine Bedeutung als einer der zentralen Orte des mittleren Saarlandes. Der Ort liegt am Rande des abbaufähigen Kohlengebietes, das unserem Grenzland sein Gewicht als Industrierevier im Grünen verliehen hat. Wer legte die Lebacher Eier?
Die besondere geologische Formation ist das Rotliegende
aus dem Erdzeitalter des Perm. Eine charakteristische Ablagerungsschicht
besteht aus Schieferton mit eingelagertem Toneisenstein, der sich
zu eiförmigen Knollen zusammenschloß, den sogenannten
eisenhaltigen Eiern. Ihr vermehrtes Auftreten im Lebacher Bereich
veranlaßte die Geologen, diese Erdschicht als ,,Lebacher
Schichten" oder ,,Lebacher Gruppe" zwischen Kuseler
und Tholeyer sowie Wadern-Kreuznacher Schichten zu bezeichnen.
Hieraus stammen auch die ,,Lebacher Eier", die ein Alter
von 250 Millionen Jahren nachweisen können und interessante
Aufschlüsse über Pflanzen- und Tierwelt dieser erdgeschichtlichen
Zeit liefern. So erhielt von den Pflanzenforschern das älteste
Nadelholzgewächs die Bezeichnung ,,Lebachia speciosa",
weil ein Forscher Mitte des vorigen Jahrhunderts Abdrücke
in den Lebacher Schichten gefunden hat. Badeten die Römer im Opferteich?
Die Besiedlung des Raumes von Lebach ist durch Funde
in den Jahrhunderten vor der Zeitwende nachweisbar. Reichliche
Fundorte im gesamten heutigen Stadtbereich lassen erkennen, daß
bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. eine keltisch-römische Bevölkerung
sich von der Land- und Viehwirtschaft - in den Talauen und in
den Mischwäldern betrieben - ernähren konnte. Der Ort
Lebach kann auf eine dichte Besiedlung zur Römerzeit hinweisen:
zwei Villen (,,Auf den Erdhäusern" und ,,Weinheck")
und zwei dazugehörige Friedhöfe sowie ein Opferteich
in der Nähe der Theelfurt bei Jabach. Die Germanen übernehmen
Nach der germanischen Landnahme im 4. und 5. Jahrhundert
wird als Siedlungspunkt der sanfte Hügelvorsprung an der
Theel gewählt, wo die Einmündung des Mandelbaches ist.
Hier fand sich auch bei normaler Wasserführung eine Möglichkeit,
den Fluß zu überqueren. Die erste Lebacher Siedlung
wurde auch in die Christianisierung, z.B. des Hl. Wendalinus,
eingeschlossen. Das erste Zeugnis vom Ort ist die Aufzählung
der Pfarrei im Wallfahrtsregister des Klosters in Mettlach um
950 n. Chr. Ritter von Hagen reitet durchs Land Nach dieser vorgeschichtlichen Zeit gehört Lebach zur Herrschaft des Kurfürsten von Trier. Lehensträger aber wurde das Rittergeschlecht der Freiherren von Hagen. In der weiteren Entwicklung des Ortes Lebach und seiner umliegenden Weiler Landsweiler und Niedersaubach bildete sich eine Vierherrschaft Lebach: Anteile hatten Kurtrier, das Herzogtum Lothringen , die Herren von Hagen und die Äbtissin von Fraulautern.
Schon zur Zeit der Vierherrschaft ist der Mariä-Geburts-Markt
weithin als bedeutender Jahrmarkt bekannt. Die älteste noch
vorhandene Urkunde ist auf den 8. September 1614 datiert.
Revolution in Lebach
Die Stadtteile Aschbach, Dörsdorf, Gresaubach,
Steinbach und Thalexweiler gehörten zum Amt Schaumburg und
kamen im Zuge eines vertraglichen Gebietsaustausches im Jahre
1787 aus lothringischem Besitz in den von Pfalz-Zweibrücken.
Die Stadtteile Eidenborn, Falscheid und Knorscheid waren in der
Hand der Grafen von Nassau-Saarbrücken. Das Ende der Vierherrschaft
wurde durch die Französische Revolution eingeläutet.
Vier Departements wurden durch den Frieden von Luneville (9. Februar
1801) als französisches Territorium bestätigt.
Lebach wird preußisch
1815 war diese Fremdherrschaft ein Ende. Lebach wurde
im Saardepartement zum Kantonsort erhoben.. Im 1. Pariser Frieden
vom 30. Mai 1814 wurde der südliche Teil des Kantons Lebach
Frankreich zugeteilt, und der größere restliche Teil
kam zum Kreis Ottweiler. Im Juli 1816 erfolgte die Übergabe
dieses Landstückes an Preußen, und Lebach kam zum Kreis
Saarlouis. Eine verwaltungsmäßige Einteilung, die bis
heute ihre Gültigkeit hat und im Zuge der Gebietsreform von
1974 eine Erweiterung erfahren hat durch die Eingliederung der
Theeltalgemeinden Aschbach und Thalexweiler sowie Steinbach und
Dörsdorf.
Mit der preußischen Zeit begann eine wirtschaftliche
Entwicklung, die zur Bildung des Saarreviers als bedeutendes Industriegebiet
im Königreich Preußen und auch im Deutschen Reich nach
1870 führte.
Mit der Eisenbahn nach Lebach
Lebach als zentraler Platz im Wohnbereich der Bergleute
und Hüttenarbeiter und als Markt- und Handelsort profitierte
davon. Die Einwohnerzahlen wuchsen, und neben der katholischen
Pfarrei entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine evangelische
Pfarrgemeinde mit eigener Kirche (1907). Lebach an der Front
Während des letzten Krieges war Lebach zu Beginn
und Ende ein wichtiger Etappenort vor den Frontlinien und hat
sehr darunter gelitten. Die Nachkriegszeit brachte zunächst
neue Bildungsstätten in den Ort: Gymnasium und Lehrerseminar.
Später kamen dazu Garnison und zentrales Flüchtlingsaufnahmelager
(heute: Edith-Stein-Siedlung). Parallel dazu ist ein Anwachsen
der Bevölkerung von 1938 bis 1974 festzustellen. Die Eingemeindung
der umliegenden Ortschaften brachte für Lebach, das 1977
zehnte Stadt des Landes wurde, eine Einwohnerzahl von 20.000.
Das Mittelzentrum Lebach hat damit einen Höhepunkt erreicht;
das Markt- und Verkehrszentrum ist inzwischen zu einem regionalen
Bildungszentrum geworden.
Durch die Ansiedlung von neuen Betrieben, vor allem
solcher, deren Produktion keine zusätzliche Belastung für
die Umwelt darstellt, konnte ein ausgewogenes Angebot an Arbeitsplätzen
geschaffen werden. Die Stadt Lebach zählt heute rund 23.500
Einwohner. Geprägt wird die Stadt Lebach von ihrer städtischen
Siedlungsform sowie ihrer kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung.
Zwischen der Stadt Lebach und der Stadt Bitche in Frankreich
besteht seit dem 20. Mai 1979 eine Städtepartnerschaft. (nach:Informationsbroschüre der Stadt Lebach) |
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