Party – Party

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Apr 182016
 

party2016Fremdsprachenunterricht mal anders
Englischunterricht ist trocken? Das muss nicht sein. Das momentane Thema in der Klasse 6b heißt „Party, Party!“ Ein großer Punkt dabei ist gesundes und ungesundes Essen, genau dies wurde dann auch im Unterricht zur Sprache gebracht. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich am 13.04. in Kleingruppen, natürlich in der Zielsprache Englisch, darauf einigen, welche gesunden und ungesunden Lebensmittel sie gerne auf einer Party haben wollen. Als Überraschung durften sie die Lebensmittel dann auch tatsächlich am nächsten Tag in den Unterricht mitbringen und diese gemeinsam mit der Englischlehrerin Martina Nehren verzehren. Und zur Freude der Lehrerin gab es auch wirklich viele gesunde Lebensmittel wie Obstsalat oder Käse-Trauben-Spieße, die das Frühstück zu einem leckeren Erlebnis machten. „Sweets and unhealthy food“ wurden genauso gerne gegessen, sollten im Schulalltag jedoch die Ausnahme bleiben .

Text und Foto: Martina Nehren

Apr 152016
 

Am 04.03.16 führte die Lehrerin Simona Raimondo mit ihrer Berufs- und Wirtschaftsgruppe (Klasse 8a/b) in der Schulküche der Theeltalschule Lebach eine FairTrade Kochaktion durch.
Zunächst informierte Wynnie Mbindyo von der Fairtrade-Initiative Saarbrücken die Schülerinnenn  und Schüler über fair gehandelte und biologische Produkte.
Nun waren die Schüler/-innen an der Reihe und durften die Gerichte selbst zubereiten.
Fleißig wurde geschnitten und im Kochtopf gerührt. Die Arbeit hatte sich gelohnt: Alle waren vom gemeinsamen Mittagessen begeistert:

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Wynnie Mbindyo und Simona Raimondo mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 8a,8b

 

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Unser Faires Menü

Pilau

(Reis mit verschiedenen Gewürzen, Koriander, Olivenöl und roten Zwiebeln)

Hähnchen Stew

      (Hähnchen-Fleisch, Olivenöl, Zwiebeln, Currypowder)

Tomatensoße

(Tomaten, rote Zwiebeln, Currypowder, frischer Koriander)

Gemüse

(Zucchini, Paprika, Karotten)

Mango Lassi

(Naturjoghurt, Mangosirup, Honig)

Apr 152016
 
Arian, Dilsad und Fabian zerreißen altes Papier

Arian, Dilsad und Fabian zerreißen altes Papier

Die Schülerinnen und Schüler der FGTS der Gemeinschaftsschule Lebach haben mit Unterstützung von freiwilligen Helfern aus der 7. Klasse selbst Papier hergestellt. Geleitet wurde das Projekt von Maria Vill, der Leiterin der FGTS und deren Mann Clemens Vill. Zunächst haben die Schülerinnen und Schüler aus altem Papier und Wasser eine sogenannte Pulpe, den Faserbrei hergestellt. Dazu war sehr viel Fingerarbeit notwendig, denn das alte Papier musste in kleine Stücke gerissen und anschließend so lange im Wasser gerührt werden, bis sich das Papier vollkommen aufgelöst hat.

Herr Vill zeigt den Schülerinnen und Schüler den Schöpfvorgang

Herr Vill zeigt den Schülerinnen und Schüler den Schöpfvorgang

Im nächsten Arbeitsschritt wurde die Pulpe in eine Wanne gegeben. Ein Schöpfrahmen wurde nun in die Brühe getaucht. Beim Herausnehmen bleibt die Pulpe auf dem Gitter des Schöpfrahmens hängen. Nun mussten die Schüler das geschöpfte Blatt Papier „auswalken“, d.h. das Wasser mit Hilfe eines Nudelholzes herausstreichen. Zum Schluss wurde das Blatt Papier zum Trocknen ausgelegt und konnte von den Schülern mit verschiedenen Materialien, wie Blätter oder Bänder verziert werden.
Der geschichtliche Aspekt stand bei dem Projekt ganz weit im Vordergrund: Die Schülerinnen und Schüler haben durch die praktische Auseinandersetzung mit dem Thema erfahren, wie die Menschen früher, z.B. im späten Mittelalter, Papier hergestellt haben und wie zeitaufwendig dessen Herstellung war.

Die Schülerinnen und Schüler waren von dem Projektnachmittag begeistert und haben sich für die Zukunft vorgenommen, ihren eigenen Papierkonsum zu überdenken.

Apr 122016
 

Der Theeltalschule in Lebach ist es gelungen, das „France-Mobil“ des Institut Français in den Landkreis Saarlouis zu holen. Besatzung und Inhalt des Fahrzeuges haben zum Ziel, junge Menschen für die Sprache unserer französischen Nachbarn zu begeistern.
Die Schüler der Klassenstufe sechs wurden Héloïse Mochulpich mit einem herzlichen „Bonjour“ begrüßt. Vom Alphabet bis hin zu einfachen, kleinen Sätzen ging der spielerische Unterricht dann 90 Minuten hauptsächlich in der Muttersprache der Projektleiterin weiter. „Obwohl die Schüler hier alle ab der fünften Klasse mit Englisch beginnen, haben mich alle verstanden“, freute sich Mochulpich.

Der Kreisbeigeordnete Klaus Engel besucht Héloïse Mochulpich (ganz links) und die Lehrer und Schüler der Klassenstufe sechs vor den FranceMobil.  (Foto: Lara Kühn)

Der Kreisbeigeordnete Klaus Engel besucht Héloïse Mochulpich (ganz links) und die Lehrer und Schüler der Klassenstufe sechs vor den FranceMobil.
(Foto: Lara Kühn)

Die junge Frau ist eine von 12 Lektoren, die über das Institut Français Kindertagesstätten und Schulen in der ganzen Bundesrepublik  ansteuern, um das Interesse an Frankreich zu wecken. Dafür haben sie Spiele, Musik, Bücher, Jugendzeitschriften und touristische Broschüren aus Frankreich im Gepäck. „Am Steuer meines Renault Kangoo durchquere ich das Saarland und Rheinland-Pfalz, um junge Menschen die Freude an der französischen Sprache entdecken zu lassen“, erklärt die gebürtige Französin. Das Lehrerteam um Schulleiterin Inge Röckelein freute sich, dass ihre Schule als Zwischenstopp auserkoren wurde. „Für unsere Sechstklässler ist das jetzt ein guter Zeitpunkt“, erklärt Klassenlehrerin Claudia Steuer. „Ab der siebten Klassenentschieden die Kinder, ob sie Französisch als Fremdsprache wählen möchten.“ Insbesondere für diejenigen, die ein Abitur im Verbund der Gemeinschaftsschulen anstreben, seien zwei Fremdsprachen eine wichtige Voraussetzung.
Das Programm „FranceMobil“ wurde im Jahr 2002 von der Robert-Bosch-Stiftung und der französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen.

Text und Foto: Lara Kühn

Alles Picobello :-)

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Mrz 182016
 
Mrz 072016
 

Die Schulleiterin der Theeltalschule, Inge Röckelein,  und die Koordinatorin in der Schulleitung, Ute Redeker hatten auf Einladung der Deutschen Schulakademie im Januar dieses Jahres Gelegenheit, eine Woche lang an der SchlaU-Schule in München zu hospitieren.
Die SchlaU-Schule ist eine Privatschule, die im Jahr 2000 vom Trägerkreis junge Flüchtlinge e.V. gegründet wurde. Der Name leitet sich her von SchlaU = schulanaloger Unterricht, orientiert an den Kernfächern der bayerischen Mittelschulen. 2014 erhielt die SchlaU-Schule im Rahmen der Verleihung des Deutschen Schulpreises den „Preis der Jury“, der jeweils an eine Schule geht, die unter ungewöhnlichen und ungünstigen Bedingungen hervorragende Leistung erbringt und damit beispielgebend wirkt.
Die Theeltalschule in Lebach arbeitet ähnlich wie die Preisträgerschule in München. In ihrer Sprachförderklasse – über viele Jahre hinweg die einzige im Saarland – verfolgt sie das Ziel, Kindern und Jugendlichen ohne bzw. mit mangelhaften Deutschkenntnissen Sprachunterricht zu erteilen, bevor sie in eine ihrem Alter und ihrer Begabung entsprechende Regelklasse aufgenommen werden. Wer mit wem in der Sprachförderklasse sitzt, hängt in erster Linie von den Sprachkenntnissen ab und nicht vom Alter. Die Lernenden unterscheiden sich also im Hinblick auf Herkunft, Alter und schulische Vorkenntnisse, angefangen bei denen, die in ihrer Heimat noch keine Schule besucht haben, bis hin zu Schüler/-innen, die im Herkunftsland bereits Spitzenleistungen erbrachten, aber kein Deutsch können. Die Verweildauer in der Sprachförderklasse ist individuell verschieden. Sie reicht von wenigen Monaten bis hin zu 2 Jahren, damit Sprachbarrieren die Lernenden nicht daran hindern, ihr intellektuelles Potential auszuschöpfen. So ist es gelungen, Schüler/-innen, die ursprünglich die Sprachförderklasse besuchten, später ein START – Stipendium zu vermitteln.
Bestätigung für unser Konzept liefern auch die Ergebnisse der aktuellen dimap-Studie. Demnach wollen 82 % der Deutschen, dass Flüchtlingskinder zunächst in „Willkommensklassen“ Deutsch lernen und nicht sofort in den regulären Unterricht gehen.
Michael Stenger, der Gründer der SchlaU-Schule in München sieht das genauso. Er betont, dass es keinen Sinn ergebe, „ausländische Analphabeten“ zusammen mit deutschen Kindern zu unterrichten. Solange sie die Sprache nicht beherrschten, bringe das nichts, fördere nur Frust und Aggression, sagte er in einem Interview.

Den vollständigen Bericht von Inge Röckelein und Ute Redeker lesen sie hier:

Hospitationswoche an der SchlaU-Schule

FLOWER TO THE PEOPLE

 Allgemein, Fair-Trade, Konzepte  Kommentare deaktiviert
Feb 262016
 

 

Für Entwicklungsländer spielt die Blumenindustrie eine immer bedeutendere Rolle, denn sie bringt dringend benötigte Devisen für Investitionen in die eigene wirtschaftliche Entwicklung ins Land.image001

Fair-Trade schützt die Rechte von Beschäftigten auf Blumenfarmen und stärkt sie langfristig. Die Arbeiter, die ihre Blumen pflanzen, pflegen, pflücken oder verpacken, werden mit Respekt behandelt.- – gesetzliche Mindestlöhne
- Einhaltung der Menschenrechte
-  Verbot von Kinderarbeit
-  Gesundheitsschutz
-   Schutz der Umwelt
Am 15. Februar hat die Klasse 5a  dazu ein Projekt “Fair-Trade-Rose” unter der Leitung von Frau Wynnie Mbindyo von der Fair-Trade-Initiative Saarbrücken durchgeführt.
Zunächst wurden die Schüler über fairen Handel informiert. Dann wurde ihnen ein Film “Rosen vom Äquator” gezeigt und anschließend durften sie Rosenetiketten beschriften und Plakate dazu gestalten. Die Kinder waren begeistert und mit großem Interesse dabei.

Außerdem hat die Theeltalschule Lebach am 19. Februar eine Aktion mit Fairtrade-Rosen für den Valentinstag organisiert. Die Arbeitsgruppen der Klassenstufen 8 haben die Rosen in der Schule verteilt und setzen somit ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit in den Entwicklungsländern.

Text und Bild: Simona Raimondo