Feb 042015
 

comp_WK170571Jan 17 2015
Die Temperatur steigt: warmes Wasser aus dem Biomeiler.

Ein Wohnwagen steht meist auf einem Campingplatz und nicht auf einem Schulhof. Anders an der Theeltalschule. Hier findet sich ein Wohnwagen auf dem vorderen Schulhof. “Rollendes Klassenzimmer” steht da in bunten Lettern auf dem lustig angemalten Wohnwagen. “Hereinspaziert!” hieß es am Tag der offenen Tür, den die Lebacher Erweiterte Realschule und Gemeinschaftsschule veranstaltete. Die Schule stellte sich dabei den zukünftigen Fünftklässlern und ihren Eltern, aber auch allen anderen Interessierten vor. Wie schon im Unterricht in kleinerem Rahmen baute die Klasse 9a einen Biomeiler mit ihrem Biologie- und Physiklehrer Michael Martin nach. Mit diesem konnte ein Wohnwagen u.a. über Häckselgut mit Wärme beheizt werden und es wurde sogar warmes Wasser erzeugt. Die Schüler waren mit großem Eifer bei der Sache und stolz darauf, ihren Gästen alles zu präsentieren und zu erklären. Die Theeltalschule zeigte sich am Tag der offenen Tür sehr vielseitig: Im Bandraum der Schule konnte man an Proben der Schulband teilnehmen und in der Turnhalle eine Schnupperstunde Sport mit Bewegungsparcours sehen. Die Koch-AG sorgte für das leibliche Wohl der Gäste mit leckerer selbstgemachter Kartoffelsuppe. Für Kaffee und Kuchen sorgten die Mütter des Elterntreffs, die sich über viele Kuchenspenden freuen konnten. Wer Lust hatte auf ein französisches Frühstück konnte auch dieses haben. Die Klasse 5b bot mit ihrer Klassenlehrerin u.a. Croissants, Madeleines und Cafe an, bestellt wurde dabei auf Französisch. Schon in Klasse 5 wird viel Wert auf das Sprechen in der Fremdsprache gelegt, dieses ist ein Grundpfeiler in den Fremdsprachen Französisch und Englisch von Beginn des Erlernens. Der A-Kurs Englisch Klasse 10 hatte eine Ausstellung zum Thema Australien aufgebaut und informierte in englischen Präsentationen über das Land “Down Under” in Vorträgen über die Städte Sydney und Melbourne, die Kultur der Aborigines, sowie über die Tierwelt und Filme aus Australien bzw. mit australischen Stars. Interessante Einblicke in die naturwissenschaftlichen Fächer konnten die Gäste auch erhalten und im Chemiesaal über verschiedene Experimente staunen und verschiedenstes Wimmeln unter Mikroskopen und an Mikroskope angebundene PC Schirmen beobachten. Auch die Arbeitsgemeinschaften der Schule stellten sich vor, wie die AG der Sanitäter und die AG Streitschlichtung / Mediation. Bunt ging es bei der Klasse 5a und den Schülern zu, die am großen Kunstprojekt an der Theeltalschule teilnahmen: Mit ihrer Arbeitslehre Lehrerin nähte die 5a bunte Filzmonster. Jutta Amann, freischaffende saarländische Künstlerin, war auch am Tag der offenen Tür mit von der Partie: Im Foyer der Schule konnten so die Ergebnisse des klassenübergreifenden Kunstprojekts bestaunt werden. Vielseitig und knallbunt kreativ waren die Schüler innerhalb des Projekts. Mit Schülerinnen und Schülern zusammen gestaltete Jutta Amann dann auch noch am Tag der offenen Tür weiter. So wurden aus Einkaufstüten aus braunem Papier bunte Kunstobjekte. Die Kinder waren mit viel Spaß und tollen Ideen aktiv. (Text: Heike Paulus)

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Feb 042015
 

comp_WK210918Jan 21 2015

Eine-Welt-Laden: Global denken – lokal handeln! Wir ändern unser Konsumverhalten.

 

Auf dem Weg zur “Fairtrade-School”

Viele Jahre gab es an der Theeltalschule Lebach den “Eine-Welt-Laden” . Dort werden vor allem Schokolade und Kaffee zu einem fair gehandelten Preis angeboten. Die Produkte kosten zwar etwas mehr als im Geschäft nebenan, der Käufer kann aber sicher sein, dass sie zu fairen Bedingungen hergestellt und vermarktet wurden, so bekommt der Kleinbauer aus Kenia einen gerechten Lohn, der ihm und seiner Familie ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

Seit dem Schuljahr 2014/15 organisieren Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 mit ihrer Lehrerin, Frau Raimondo, erneut den “Eine-Welt-Laden”.

Im Vorfeld bereitete Frau Raimondo die Jugendlichen mit Hintergrundinformationen über Globalisierung und Welthandelsstrukturen auf das komplexe Thema vor. Das neu eingerichtete Unterrichtsfach Beruf und Wirtschaft gibt ihr dazu den organisatorischen Rahmen, so dass sich die Teilnehmer der Arbeitsgruppe während der Unterrichtszeit mit dem Thema beschäftigen können. Eine weitere Sensibilierung für das Thema gewährleistet die Zusammenarbeit mit außerschulichen Partnern: Frau Redeker und Frau Raimondo stellten den Kontakt zur Fairtrade Iniative Saarbrücken (FIS) her und besprachen mit Frau Mbindyo (Fairtrade-Referentin) den Ablauf.
Frau Wynnie Mbindyo war direkt bereit, die Schule zu unterstützen und verbrachte einen Vormittag in der Theeltalschule.
Dort berichtete sie den Jugendlichen von den Schwierigkeiten und Alltagserfahrungen der Menschen in den Produktionsländern. Die Schülerinnen und Schüler reagierten betroffen und fragten:
“Was können wir tun?”, “Wie können wir etwas ändern?” – Eine Idee war geboren: “Wir unterstützen mit unseren Möglichkeiten fairen Handel!” So starteten die Schülerinnenn und Schüler im Dezember gespannt den ersten Testdurchlauf. Es war ein voller Erfolg.

Nun baut Frau Raimondo mit ihrer Arbeitsgruppe jeden Monat den Verkaufsstand auf.
Die Schüler und Schülerinnen, Eltern und Lehrer der Theeltalschule sind begeistert von dieser Aktion und setzen sich für den Fair-Trade-Gedanken ein. (Text: Simona Raimondo)

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Jan 212015
 

 

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Die Abschlussklassen haben in den Wochen vor Weihnachten an die Kinder gedacht, denen es nicht so gut geht. Sie backten Muffins und verkauften sie in den großen Pausen.

Die Einnahmen gingen an die Organisation “SOS-Kinderdorf”, die sich um Waisenkinder kümmert, deren Eltern an der Ebola-Krankheit gestorben sind.

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Jan 152015
 

comp_WK140476Jan 14 2015

Wie jedes Jahr setzt die Union Stiftung ihr Franz-Schlehofer-Buchprojekt zur Leseförderung der Schülerinnen und Schüler fort. Die Union Stiftung verbindet dieses Projekt mit dem Namen und den Intentionen ihres im Herbst 2006 verstorbenen langjährigen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden Franz Schlehofer.
Sie schenkt unserer Schülerbücherei zur Erweiterung ihres Bestandes ein aus sechs Büchern bestehendes Bücherpaket. Es handelt sich dabei um Neuerscheinungen aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch. Die Auswahl berücksichtigt unterschiedliche Altersgruppen.

Folgende Bücher wurden geschenkt:

Garland, Ines: Wie ein unsichtbares Band. Deutscher Jugendliteraturpreis
Boulet/Bagieu: Wie ein leeres Blatt. Deutscher Jugendliteraturpreis
Seiler, Lutz: Kruso. Preis des Deutschen Buchhandels
Yousafzai, Malala: Meine Geschichte. Friedensnobelpreis
Lengsfeld, Vera: 1989. Tagebuch der Friedlichen Revolution.
Münkler, Herfried: Der Große Krieg. Die Welt 1914 – 1918.

Die Bücher stehen ab sofort in der Schülerbücherei zur Ausleihe bereit.

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Jan 132015
 

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Ins benachbarte Rheinland Pfalz ging es am Dienstag für die Klasse 10A der Theeltalschule. Begleitet von ihrer Physiklehrerin Ute Redeker, die den Besuch auch initiiert hatte und Klassenlehrerin Heike Paulus ging es mit dem Zug über Saarbrücken nach Pirmasens ins Science Center Dynamikum.

Auf dem Gelände einer ehemaligen Schuhfabrik ist eine Wissensfabrik mit 160 Exponaten auf 4000 Quadratmetern entstanden. Anders als in anderen Museen oder klassischen Ausstellungen ging es hier ums Ausprobieren und Selbsterfahren, denn das Leitmotiv des Dynamikums ist die Bewegung. So konnten die Schüler mit einem Känguru oder Elefanten ins Wettrennen treten, Schall sichtbar machen und einen widerspenstigen Koffer zähmen.

Physiklehrerin Ute Redeker wollte der Klasse aber auch insbesondere die Möglichkeit geben, die neue Sonderausstellung “Bionik” zu besuchen. Hier konnten die 20 Schülerinnen und Schüler erleben, wie sich Wissenschaft und Technik Phänomene der Natur zu eigen machen. Beim Lernen aus der Natur erhielten die Schüler so spannende Einblicke in naturwissenschaftliche Phänomene, die Vorbild waren für technische Entwicklungen. (Text: HP)

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Jan 122015
 

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Die Mediations-AG: David Dibra 9d, Lea Reuter 9d, Selina Jungmann 9d, Alisha Herrmann 8d – hintere Reihe: Jakub Cogiel 8d, Dominika Korzyk 8d, Michael Weirich 9d, Frau Martin, AG-Leiterin

Schülerinnen und Schüler der Theeltalschule lernen in der AG Mediation, Streit schon im Ansatz zu schlichten, damit keine größeren Konflikte entstehen. Ziel ist es, dass beide Konfliktpartner als „Sieger” aus der Mediation herausgehen, da sie einen Weg gefunden haben, mit dem beide zufrieden sein können!

Im Vordergrund steht dabei, dass sie ihre Konflikte selbst, dass heißt ohne Anwesenheit eines Lehrers, lösen. Die Mediatoren haben bei einer Mediation die Funktion von Moderatoren, die den Streitenden keine Lösung vorgeben, sondern das Gespräch leiten und den Streitenden helfen, selbstständig eine Lösung zu finden. Sie sind neutral und unparteiisch, erzählen nichts weiter und hören aktiv zu.

Damit dies gelingt, durchlaufen die Schülerinnen und Schüler zunächst eine Ausbildung zum Mediatoren bei AG-Leiterin Frau Martin, die ein Schuljahr dauert. In dieser Ausbildung lernen sie die Theorie und erproben diese dann praktisch in Rollenspielen. Nach dem Abschluss der Ausbildung erhalten die fertigen Mediatoren ein offizielles Zertifikat vom Landesinstitut für Präventives Handeln und dürfen dann „echte Fälle“ lösen indem sie ihren Mitschülern helfen, ihren Streit zu schlichten. (Text: TM)

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Jan 122015
 

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Mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 unterrichtet die Musiklehrerin Daniela Lensch neu an der Theeltalschule. Da eines ihrer Instrumente, auf die sie sich spezialisiert hat, die Blockflöte ist, wurde so eine Blockflöten AG an der Schule ins Leben gerufen. Zur Zeit sind es acht Schülerinnen und Schüler, die dort mit Frau Lensch musizieren. Sie stammen aus den Klassen 5 bis 8. Bei den wöchentlichen Treffen sollen die Kinder das Spiel auf der Flöte erlernen. Natürlich soll das gemeinsame Musizieren auch Spaß machen. “Die Schüler sollen in der AG aber auch alle anderen Instrumente aus der Blockflötenfamilie kennenlernen.”, so Daniela Lensch. Aktuell freuen sich die Schüler der Blockflöten AG auf ihren ersten gemeinsamen Auftritt. Die Blockflötengruppe stellt sich zum ersten Mal am Tag der offenen Tür am kommenden Samstag vor. Neben dem bloßen Kennenlernen der Instrumente Altblockflöte und Tenorblockflöte sollen Kinder auch diese Instrumente spielen lernen, um so langfristig auch ein niveauvolles Blockflötenensemble aus der AG hervorgehen zu lassen. (Text: HP)

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 Posted by at 14:25