Jan 032017
 

Am Nikolaustag, den 06. Dezember 2016 besuchten die 5. Klassen gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Elke Kreutzer-Frey und Sarah Dräger das Weihnachtsmärchen „Ronja Räubertochter“ in Saarbrücken.
Die meisten SchülerInnen haben schon im Vorhinein von der berühmten Ronja Räubertochter gehört, die aus der Feder der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren stammt.
Gemeinsam sahen wir uns mit den Kindern die aufregende Geschichte von Ronja Räubertochter, ihrem Vater Mattis und dessen Räuberclan an und erfuhren, wie die Liebe Ronjas zu Birk, dem Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka, uralte Feindschaften und Rivalitäten zwischen den Stämmen vergessen lässt. Es ist eine Geschichte von Frieden und Freundschaft, dargestellt in einer witzigen und fesselnden Weise. Ebenfalls sehr bewundernswert war der Aufbau der Bühnenkulisse. Der große Theatersaal war komplett besetzt und unsere SchülerInnen haben der Aufführung mit Begeisterung beigewohnt. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir kommen gerne wieder.
Text: Sarah Dräger

 

Jan 042016
 

Ein Weihnachtsmärchen
Am 24.11.2015 war es soweit. Die Klassen 5a und 5b sowie die Kinder der freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) der Gemeinschaftsschule Theeltalschule Lebach besuchten das Weihnachtsmärchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Staatstheater Saarbrücken. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Simona Raimondo und Martina Nehren und den beiden Betreuerinnen der FGTS, Maria Vill und Elke Hubertus, brachen 45 Schülerinnen und Schüler morgens um 7.30 Uhr nach Saarbrücken auf. Nach der einstündigen Bahnfahrt ging es dann zu Fuß ins Staatstheater, wo bereits viele Schul- und Kindergartenkinder gespannt auf den Beginn des Stückes warteten. Aufregende 75 Minuten folgten, in denen alle Kinder mit Aschenbrödel und dem Prinzen mitfieberten. Trotz aller Versuche der bösen Stiefmutter und der Stiefschwester, dies zu verhindern, schaffte es Aschenbrödel mit Hilfe der drei Haselnüsse, das Herz des Prinzen zu gewinnen. Schließlich ging es dann mit der Saarbahn wieder zurück nach Lebach. Ein spannender Tag ging zu Ende.

Text und Foto: Martina Nehren

Text und Foto: Martina Nehren

Nov 302015
 

Mit einem Info-Truck machte die Metall- und Elektroindustrie am Freitag (26.9.2015) Station in Saarbrücken und informierte Schülerinnen und Schüler über Karrierechancen in ihrem Wirtschaftssektor. Schüler und Schülerinnen der Theltalschule waren die ersten Klassen und kamen eigens mit der Bahn in die Landeshauptstadt, um sich zu informieren. Der Truck bietet auf zwei Etagen so viele interaktive Stationen, dass er die Reise Wert war, meinten schließlich auch die Kinder. Foto: Becker&Bredel

Sep 062015
 

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„Wer waren die ersten Menschen? Wie haben sie gelebt und was haben sie gegessen?“ Diese und noch viele andere Fragen hatten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der Theeltalschule zu Beginn des Steinzeitprojektes, welches in dem Unterrichtsfach Gesellschaftswissenschaften in den letzten 6 Wochen vor den Sommerferien durchgeführt wurde. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten sich die verschiedenen Inhalte zum Thema selbstständig in Gruppen und hielten ihre Ergebnisse in einem „Steinzeitheft“ fest. Sie waren besonders motiviert und interessiert bei der Sache.

Höhepunkt des Projekts war ein Besuch im Museum Theulegium in Tholey, welcher unter Anleitung von Frau Vill, Leiterin der Ganztagsschule, stattfand. Beide Klassen konnten die verschiedenen prähistorischen Funde, die im Museum ausgestellt sind, erfassen. Dazu hat Frau Vill eine interessante und abwechslungsreiche Museumsralley vorbereitet, bei welcher die Schüler die verschiedenen Ausstellungsstücke inspizieren mussten. Anschließend konnten die Schüler ein eigenes steinzeitliches Werkzeug mit Faustkeilen herstellen und Korn mit Hilfe eines Mahlsteines mahlen. Um den Steinzeitmenschen auch äußerlich ähnlich zu sehen, schminkten sich die Schüler mit Naturfarben und stellten steinzeitlichen Schmuck her. Gegen Mittag konnten sie ein steinzeitliches Essen mit selbst gebackenen Körnerbrot, rohem Schinken und verschiedenen Beeren genießen. Zum Abschluss haben die Schüler mit Rötel und Kreide ein steinzeitliches Bild gemalt – wie es damals auch schon unsere Vorfahren in Höhlen gemacht haben.

Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen kehrten Schüler und Lehrer mittags begeistert zur Schule zurück. (Text: Claudia Steuer, Fotos: Daniela Lensch)

 

 

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Sep 062015
 

Die Klasse 10S der Theeltalschule (ERS und GemS) in Lebach beteiligte sich im Schuljahr 2014/15 an der Sammlung zur Erhaltung und Pflege von Kriegsgräbern des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge (VDK). Gemeinsam mit Soldaten der Lebacher Graf-Haeseler-Kaserne ging es in Gruppen durch Lebach und die Ortsteile der Theelstadt von Tür zu Tür, um den VDK bei seiner wichtigen Arbeit zu unterstützen. Zwei Schülergruppen der Theeltalschule erzielten bei ihrer Sammlung die besten Ergebnisse innerhalb des Saarlandes, denn die Sammlung fand im ganzen Bundesland statt. Dies waren: Jessica Portscher und Angelina Schwartz sowie Marc Schwinn und Philip Bauer. Mitte Mai wurden die vier Schüler, die gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Arno Schmidt nach Saarbrücken kamen, geehrt. Arno Schmidt hatte die Teilnahme seiner Schüler in die Wege geleitet. Eingeladen wurde die Schülergruppe nun von Staatssekretär Jürgen Lennartz zu einem Empfang für die saarländischen Helferinnen und Helfer. Jessica Portscher, Angelina Schwartz, Marc Schwinn und Philip Bauer erhielten dabei eine Ehrenurkunde überreicht von Werner Hillen, dem Vorsitzenden des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge. (Text: Heike Paulus).

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Marc Schwinn, Philip Bauer, Jessica Portscher und Angelina Schwartz (Foto: Arno Schmidt)

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Mai 112015
 

“Eis statt Gleis” so hieß eine Aktion von SR 1 Europawelle in der Morningshow der letzten Woche. Idee: Vom Streik der Bahn Betroffene konnten sich beim Radiosender melden, um ihre Geschichte rund um Ärger mit nichtfahrenden Zügen loszuwerden. Die Moderatoren Christian Balser und Kerstin Mark versprachen eine Eislieferung als Entschädigung nach dem Motto “Eis statt Gleis”. Die Englischlehrerin der 10S Heike Paulus, an dem Morgen Frühaufsteherin und Hörerin der SR1 Morningshow, wusste vom Ärger mit der Bahn ihrer Kollegin Ute Redeker, der Konrektorin der Lebacher Theeltalschule (ERS und GemS) und kam am Morgen beim Sender durch und erzählte den Redakteuren davon. Schon eine halbe Stunde später wurde der Anruf mit der Bewerbung für “Eis statt Gleis” bei SR1 Europawelle zu hören. Physiklehrerin Ute Redeker hatte für den Vortag einen Ausflug ins Kraftwerk nach Quierschied geplant: Der Physikunterricht sollte dort vor Ort stattfinden, Geld war eingesammelt, die Fahrt mit der Bahn geplant und organisiert. Der Streik der Bahn machte der Schülergruppe der Theeltalschule einen Strich durch die Rechnung.

Donnerstag früh stieg dann die Spannung in der Schule, sollte SR1 Europawelle wieder zurückrufen, bedeutet dies eine Eislieferung für die ganze 10S! Das Handy von Ute Redeker klingelt tatsächlich und es gibt eine Liveschaltung in die Schule! “Die Planung hat mir viel Arbeit gemacht und die Schüler waren natürlich enttäuscht, dass die Fahrt wegen des Bahnstreiks nicht stattfinden konnte”, erzählt die Physiklehrerin. Es gibt tatsächlich Eis für alle und das Jubeln der 10S ist auf Sendung nicht zu überhören. Dann wird noch eine Deutscharbeit geschrieben. Zu Ende der großen Pause fährt der blaue Übertragungswagen des SR auf dem Schulhof der Theeltalschule vor. Zwei SR1 Redakteurinnen zu Besuch an der Schule. Redakteurin Simin bringt die leckere Eislieferung in die Klasse gemeinsam mit Schüler Fabian Jungmann. 25 mal 3 Kugeln! Wieder viel Jubel: drei Kugeln leckeres italienisches Eis für jeden Schüler und die beiden Lehrerinnen. In einem blauen Becher gibt es Vanille, Erdbeer- und Himbeereis: Zusammen ergibt das die Farben des Senders. Im Klassensaal der 10S werden noch ein paar Interviews gemacht. Im Übertragungswagen des SR1 wird alles vor Ort geschnitten. So wird also Radio gemacht. Das Eis sei natürlich auch eine Entschädigung für Unterricht statt eines Ausflugs, meint Lehrerin Heike Paulus scherzend. “Saulecker”, meint Nils. “Ne coole Idee”, findet Anna Lena. Jakob lacht: “Die Bahn kann ruhig öfter streiken”. (Text: Heike Paulus)

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Mai 092015
 

Die Villa Lessing ist zum einen eine wunderschöne Altbauvilla in der Saarbrücker Lessingsstraße, zum anderen als Villa Lessing e.V. auch der Name der bekannten liberalen Stiftung in Saarbrücken. Diese bietet regelmäßig Vorträge zu politisch und gesellschaftlich interessanten Themen an und ist somit auch ein Diskussionsforum, sie veranstaltet interessante Exkursionen und spricht auch Jugendliche an – mit Seminaren zu Rhetorik und Bewerbung und der jährlichen Verleihung des Toleranzpreises der Villa Lessing. Nun verbrachte auch die Klasse 10A der Theeltalschule (ERS und GemS) gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Heike Paulus einen Tag in der Villa Lessing. Auf dem Programm stand das Seminar zur Rhetorik, das von Uwe Loll geleitet wurde. Der Kommunikationstrainer und Uni-Dozent schaffte es sehr schnell die Schüler für sein Metier zu begeistern. Jeder der Schüler musste ran und sich trauen, in insgesamt drei angeleiteten Runden vor den anderen zu sprechen. Wie lange eine Minute dauern kann, wenn man die ganzen 60 Sekunden nur über sich sprechen soll, merkten die Schüler gleich: Jeder stand vor der Gruppe und sprach, während die 60 Sekunden auf der großen Uhr des I-Pads abliefen. Uwe Loll bestritt mit den Schülerinnen und Schülern mit praktischen Übungen den Tag und lies wichtige Theorie an allen Stellen auf lockere Art miteinfließen: “KISS – diese Regel solltet ihr euch merken. Keep it short and simple”, soll heißen gestaltet eure Reden kurz und verständlich. Loll präsentierte auch ein kleines, schön verpacktes Geschenk, dazu lautete die Botschaft: “Jede Rede sollte wie ein Geschenk sein.” … Wer erinnert sich nicht an langweilige Vorträge von Schüler und Lehrerseite zum Wegschnarchen oder heruntergeleierte Informationen, denen keiner folgen konnte oder schlecht gegliederte Referate bei denen man sich fragt, um was es eigentlich geht? Alles – aber kein Geschenk! Welche Arten von Reden gibt es überhaupt? darum ging es im Seminar in der Villa Lessing auch, ebenso um die richtige Körperhaltung und Strukturen. Weitere praktische Übungen waren eine dreiminütige Rede zu schreiben und zu halten mit drei Schlüsselwörtern, die (gemeinerweise :-) ) von den Mitschülern ausgesucht wurden. Es folgte eine Überzeugungsrede mit Abstimmung zu einem selbstgesuchten Thema. Der Tag in der Villa Lessing war ein ausgesprochen lehrreicher Tag, der zudem auch noch Spaß machte. Die Schüler waren begeistert von Kommunikationstrainer Uwe Loll und dem schönen und sehr gastlichen Ambiente. Alle erhielten ein Teilnahmezertifikat der Villa Lessing. (Text: Heike Paulus)

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