Nov 142017
 

Am 18.10.2017 fand die erste Fairtrade-Schülerakademie in der Kongresshalle Saarbrücken statt.
Die Lehrerin Simona Raimondo war sofort bereit, mit der Fairtrade – Schulgruppe “Theeltalschule handelt fair” viele Ideen in die Tagung einzubringen.
Einige der Schülerinnen und Schüler begrüßten sogar als Mitglieder des “Welcome-Teams” die Gäste.Ein reger Ideenaustausch bestimmte die Workshops zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel Verkaufsstand oder Elterncafé in der Schule.
Nun sind wir offiziell Fairtrade-Botschafter mit dem Auftrag, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen.
Darauf sind wir besonders stolz.

Text und Bild: Simona Raimondo
Fairtrade Botschafter 2017-1 Fairtrade Botschafter 2017-3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Okt 252017
 
S3530104

Schülerinnen und Schüler der Fünferklassen begrüßen die Gäste mit einem Trommelwirbel

Okt 252017
 

Auszug Saarbrücker Zeitung 24. Oktober 2017:

Faire Klassen

Schüler setzen sich für fairen Handel ein

Lebach . Acht Klassen und Teams von Schulen im Kreis Saarlouis haben jetzt in Lebach ihren Titel als „Faire Klasse“ bekommen. Von Carolin Merkel

Mit viel Trommelwirbel und rhythmischem Klatschen wurden gestern am frühen Vormittag die letzte Montagsmüdigkeit bei den rund 240 Schülerinnen und Schülern, sich in der Stadthalle Lebach versammelt hatten, erst einmal ausgetrieben. Sie waren zusammen mit Schulleitern und Klassenlehrern nach Lebach gekommen, um die Früchte ihrer Arbeit aus dem vergangenen Schuljahr zu ernten.

Die Altersspanne – die jüngsten Teilnehmer am Projekt Faire Schule waren gerade mal sieben Jahre alt, die ältesten aus dem Bereich Berufsschule durchaus schon volljährig – zeigte, das Thema geht alle an. Angefangen von den Klassikern wie fairer Kaffee und faire Bananen hatten sich die Klassen und Team auf vielfältige Weise mit dem Thema beschäftigt. So gab es selbst hergestellte Turnbeutel aus Biobaumwolle, gemeinsame Essen mit fair gehandelten Lebensmitteln, fair gehandelte Rosen von den Schülern der Anne-Frank-Schule, aber auch eine Menge Aufklärungsarbeit in den Medien, die der Nachwuchs übernommen hatte. Insgesamt wurden am Montag neun Schulklassen im Landkreis Saarlouis ausgezeichnet, somit die 200 vollgemacht.
Besonders intensiv beschäftigen sich Lehrer und Schüler im vergangenen Jahr in Lebach mit dem Thema, neben der Theeltalschule, die mit insgesamt rund 140 Schülern vertreten war, hat sich auch die Nikolaus-Groß-Schule im Grundschulbereich beteiligt. Urkunden und Anerkennung von Seiten der Politik gab es auch für das Gymnasium am Stadtgarten aus Saarlouis, dem TGSBBZ aus Saarlouis und dem Fairtrade Team der Anne-Frank-Schule, ebenfalls aus Saarlouis.
„Ihr habt eine Menge Hirn­schmalz und Arbeit investiert. Vor allem aber habt ihr eine ganz besondere Einstellung zu dem Thema gewonnen“, erklärte Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill in seinem Grußwort. Fair, sagte er, kenne man in erster Linie aus dem Sport, daher habe er gegoogelt und sei auf das Wort „gerecht“ an der ersten Stelle gestoßen. Es gehe um den gerechten Handel, weit weg beim Kaffeebauer, aber auch bei uns auf den heimischen Spargelfeldern, wie er betonte. „Ich bin stolz, dass gleich sechs Auszeichnungen an Lebacher Schulen gehen, zeigt das doch, dass neben Wissen hier auch Kerntugenden wie Gerechtigkeit vermittelt werden“.
Seinen Stolz teilte er mit Landrat Patrik Lauer. Er verglich das Engagement, frei nach einem Zitat eines polnischen Schriftstellers, mit der kleinen Schneeflocke in einer Lawine. „Wenn jeder denkt, er allein können nichts verändern, wird die Welt nicht besser“, gab er zu bedenken. Daher ist Lauer sehr froh, dass so viele Schüler die Lawine bewusst in eine andere Richtung lenken. „Es ist toll, wie ihr recherchiert habt, was ihr geleistet habt. Und ihr alle packt mit an für eine gerechtete Welt“, sagte er.
Christine Streichert-Clivot von Ministerium für Bildung, dankte dem Team um Ingrid von Osterhausen, Botschafterin für Fairen Handel im Saarland von der Fairtrade Initiative Saarbrücken, für das große Engagement, das sie gemeinsam in die Schulen tragen. „Es geht bei dem Thema auch um die Kinderrechte. Wir sind stolz, dass unsere Kinder ein Recht auf Bildung haben, in vielen Ländern sind auch heute noch Kinder billige Arbeitskräfte. Also achtet auch bei euren Klamotten und der Elektronik darauf, wo und unter welchen Bedingungen die Sachen hergestellt worden sind“, gab sie dem Nachwuchs mit auf den Weg. Alle drei Redner wünschten sich gemeinsam, dass bei diesem Thema alle weiter am Ball bleiben, das Saarland, so Streichert-Clivot, auf dem Weg zum „Fairen Bundesland“ unterstützen.

Folgende Klassen und Teams wurden am Montag ausgezeichnet: Nikolaus-Groß-Schule Lebach (Klassen 1.1 und 1.2), Theeltalschule Lebach (Klassen 5a, 6a, 7a/b, 8a/b), Anne-Frank-Schule Saarlouis (Fairtrade Team), TGSBBZ Saarlouis (Klasse 11), Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis (Klasse 5F2).

faire klasse 2

Die Theeltalschule, hier KLasse 8a und 8 b, war mit sechs Klassen bei der Aktion dabei. FOTO: Carolin Merkel

faire Klasse 3

Auch die Klassen 7 a und 7b der Theeltalschule haben teilgenommen. FOTO: Carolin Merkel

faire Klasse 4

Die Klasse 6 a der Theeltalschule durfte sich auch über eine Auszeichnung freuen. FOTO: Carolin Merkel

faire Klasse 5

Großes Lob auch für die Klasse 5 a der Theeltalschule aus Lebach. FOTO: Carolin Merkel

 

Der Herbst ist da:

 aus dem Unterricht, Fair-Trade  Kommentare deaktiviert
Sep 222017
 

 

Jun 092017
 

markt20172

markt20174

Am Donnerstag, dem 8.6.17, war die Fairtrade Gruppe der Theeltalschule mit Ihrem Stand auf dem Lebacher Markt dabei:
Die Besucher konnten sich sich über fairen Handel informieren, fair gehandelte Produkte kaufen, aber auch einen Einblick in das schulische Leben der Theeltalschule bekommen.

Das Kaufland Lebach spendete uns fair gehandelte Haselnusskekse. Die Passanten freuten sich über die Süssigkeit.

Mai 162017
 

via skype bis nach ostafrika

Auszug aus der Saarbürkcer Zeitung vom 12.5.2017

Was hinter fairem Handel steckt, konnten Schüler der Theeltalschule jetzt von Schülern aus Kenia erfahren. Dabei wurde auch Kisuaheli gelernt. Andreas Engel

Wynnie Mbindyo war schon oft an der Theeltalschule in Lebach. Die junge Kenianerin gehört zur Fair-trade-Initiative Saarbrücken und hat die Lebacher Schüler über fairen Handel informiert. Jetzt haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a unter der Leitung der Lehrerinnen Simona Raimondo und Sarah Dräger etwas Besonderes ausgedacht: Auf Vermittlung von Wynnie Mbindyo skypten die Schülerinnen und Schüler mit Gleichaltrigen aus der kenianischen Provinz Naivasha. Sie tauschten Informationen aus, und erzählten sich gegenseitig vom jeweiligen Schulalltag, so weit wie es die Technik und die sprachlichen Kenntnisse erlaubten.

Wynnie Mbindyo hatte den Schülerinnen und Schülern zuvor ein paar Worte Kisuaheli beigebracht, meist jedoch lief das Gespräch auf Englisch ab, wenn der Kontakt mal hielt. Es ist nicht ganz einfach, eine Liveschaltung nach Ostafrika herzustellen und aufrecht zu erhalten.

“Bei uns an der Gemeinschaftsschule Lebach wird der Einsatz für fairen Handel (“Fair Trade”) groß geschrieben. Im Rahmen der Initiative “Fairer Landkreis Saarlouis” setzen wir dieses Konzept in zahlreichen Projekten um”, sagte Simona Raimondo. So habe die Arbeitsgemeinschaft “Fairer Handel” unter Leitung der einen schuleigenen Fair Trade-Laden aufgebaut, der einmal im Monat Schokolade, Geschenk- und einige Gebrauchsartikel zum Verkauf anbietet. Die Theeltalschule Lebach ist übrigens die erste Schule im Landkreis Saarlouis, die mit dem Prädikat “Fair-Trade-Schule” ausgezeichnet wurde.

 

Nov 162016
 

Die Theeltalschule ist die erste Fairtrade Schule im Landkreis Saarlouis

Wir sind Fairtrade Schule


programm faitrade feier Wir sind Fairtrade School

Mit einer abwechslungsreichen Feier feiern wir die Auszeichnung zur Fairtrade School am 28. Oktober 2016

 

 

 

Mai 302016
 

Wir alle warten gespannt auf den Beginn der Europameisterschaft in Paris. Die Vorbereitungen sind getroffen – Fahnen liegen bereit – Popcorn wurde gekauft.
Aber – Was hat Fair-Trade mit Fußball zu tun?
70% aller weltweit gehandelten Sportbälle stammen aus Pakistan. Die Fußballproduktion ist eine aufwändige und anstrengende Handarbeit. Die Bälle müssen mit 32 fünf bzw. sechseckige Waben aus Kunstleder zusammengenäht werden. 690 Nadelstiche sind dafür notwendig. Hier ist Kinderarbeit keine Seltenheit.
Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5a konnten mit dem mühseligen, gemeinsamen Zusammennähen eines Balles, den Aufwand für die Produktion eines solchen Balls nachvollziehen:
Wynie Mbindyo von der Fairtade Initiative Saarbrücken erklärte: “Ich eure Mutter und ihr seid meine Kinder und müsst mir nun bei der Arbeit helfen, um die Familie zu versorgen.”

Nach dieser anstrengenden Arbeit durften die Kinder zur bevorstehenden Fußball Europameisterschaft 2016 passende Ohrringe selbst herstellen.

Im Unterricht wurden zum Thema „Faire Fußbälle“ Plakate gestaltet. Die Schüler und Schülerinnen waren begeistert und hatten viel Spaß.

Text und Bild: Simona Raimondo