Sep 212017
 

20170914_185321“Was kann ich besonders gut?” “Wo liegen meine Interessen?”. Diese und weitere Fragen beantworteten unsere Schülerinnen und Schüler im Laufe der Potentialanalyse am  Ende der Klassenstufe 7. Im Rahmen einer gelungenen Abendveranstaltung erhielten sie nun zu Beginn des neuen Schuljahres ihre Bescheinigungen mit den individuellen Rückmeldungen.

stolze Eltern im vollbesetzten Saal

stolze Eltern im vollbesetzten Saal

Dez 162016
 

„Hurra, wir haben gewonnen“,
freut sich die Klasse 8a der Theeltalschule. Bereits im vergangenen Schuljahr hat sie sich im Rahmen des NW Unterrichts bei Frau Reim-Grammes an den Aktionen „Bunt statt Blau“ und „Glasklar“ des Instituts für Therapie und Gesundheitsforschung beteiligt. Es handelt sich dabei um Präventionskampagnen zum Thema Alkohol.
Auch wenn der Alkoholkonsum in Deutschland insgesamt zurückgegangen ist, so kommt es doch immer wieder bei Kindern und Jugendlichen zu exzessiven Trinkformen. Deshalb ist Aufklärung und Suchtprävention wichtig. Die Theeltalschule nimmt diese Verpflichtung ernst.
Die Schüler/-innen erfahren, wie hoch der Alkoholgehalt in den einzelnen Getränken ist, wie er von Vol.% in Gramm und Kilokalorien umgerechnet werden kann und wie Alkohol als Zellgift und Betäubungsmittel auf Körper und Seele wirkt. Alle wichtigen Fakten dazu finden Sie in Broschüren, – eine davon richtet sich auch an Eltern -, die von der DAK herausgegeben werden. Was Schüler/-innen nicht verstehen, erklärt ihnen die Lehrerin. Zum Schluss können sie ihr Wissen testen in Form eines Wettbewerbs. Daran hat die 8a teilgenommen und jetzt erfahren, dass sie den 2. Preis gewonnen hat, der mit 500 € dotiert ist. Der Jubel ist groß. Das Geld fließt zum Teil in die Klassenkasse, zum Teil werden davon Lernmittel für den NW Unterricht angeschafft, u. a. eine Rauschbrille , damit der Unterricht noch anschaulicher wird und auch die nachfolgenden Klassen den vollen Durchblick bekommen.

Nov 162016
 

Die Theeltalschule ist die erste Fairtrade Schule im Landkreis Saarlouis

Wir sind Fairtrade Schule


programm faitrade feier Wir sind Fairtrade School

Mit einer abwechslungsreichen Feier feiern wir die Auszeichnung zur Fairtrade School am 28. Oktober 2016

 

 

 

Mrz 072016
 

Die Schulleiterin der Theeltalschule, Inge Röckelein,  und die Koordinatorin in der Schulleitung, Ute Redeker hatten auf Einladung der Deutschen Schulakademie im Januar dieses Jahres Gelegenheit, eine Woche lang an der SchlaU-Schule in München zu hospitieren.
Die SchlaU-Schule ist eine Privatschule, die im Jahr 2000 vom Trägerkreis junge Flüchtlinge e.V. gegründet wurde. Der Name leitet sich her von SchlaU = schulanaloger Unterricht, orientiert an den Kernfächern der bayerischen Mittelschulen. 2014 erhielt die SchlaU-Schule im Rahmen der Verleihung des Deutschen Schulpreises den „Preis der Jury“, der jeweils an eine Schule geht, die unter ungewöhnlichen und ungünstigen Bedingungen hervorragende Leistung erbringt und damit beispielgebend wirkt.
Die Theeltalschule in Lebach arbeitet ähnlich wie die Preisträgerschule in München. In ihrer Sprachförderklasse – über viele Jahre hinweg die einzige im Saarland – verfolgt sie das Ziel, Kindern und Jugendlichen ohne bzw. mit mangelhaften Deutschkenntnissen Sprachunterricht zu erteilen, bevor sie in eine ihrem Alter und ihrer Begabung entsprechende Regelklasse aufgenommen werden. Wer mit wem in der Sprachförderklasse sitzt, hängt in erster Linie von den Sprachkenntnissen ab und nicht vom Alter. Die Lernenden unterscheiden sich also im Hinblick auf Herkunft, Alter und schulische Vorkenntnisse, angefangen bei denen, die in ihrer Heimat noch keine Schule besucht haben, bis hin zu Schüler/-innen, die im Herkunftsland bereits Spitzenleistungen erbrachten, aber kein Deutsch können. Die Verweildauer in der Sprachförderklasse ist individuell verschieden. Sie reicht von wenigen Monaten bis hin zu 2 Jahren, damit Sprachbarrieren die Lernenden nicht daran hindern, ihr intellektuelles Potential auszuschöpfen. So ist es gelungen, Schüler/-innen, die ursprünglich die Sprachförderklasse besuchten, später ein START – Stipendium zu vermitteln.
Bestätigung für unser Konzept liefern auch die Ergebnisse der aktuellen dimap-Studie. Demnach wollen 82 % der Deutschen, dass Flüchtlingskinder zunächst in „Willkommensklassen“ Deutsch lernen und nicht sofort in den regulären Unterricht gehen.
Michael Stenger, der Gründer der SchlaU-Schule in München sieht das genauso. Er betont, dass es keinen Sinn ergebe, „ausländische Analphabeten“ zusammen mit deutschen Kindern zu unterrichten. Solange sie die Sprache nicht beherrschten, bringe das nichts, fördere nur Frust und Aggression, sagte er in einem Interview.

Den vollständigen Bericht von Inge Röckelein und Ute Redeker lesen sie hier:

Hospitationswoche an der SchlaU-Schule