Autonome Schule

 

Die Steuergruppe informiert: Geschützter Zugang

 

 Wir entwickeln ein Leitbild für unsere Schule.

 

Seit Beginn des Schuljahres 2007/08 nimmt die Theeltalschule ERS Lebach teil am  Modellversuch Selbstständige Schule.

Ausgehend von den Tatsachen , dass Schulen in Deutschland im internationalen Vergleich nur relativ geringe Handlungsspielräume haben, viele Schulen sich aber mehr Freiheit wünschen, um ihr Profil schärfen zu können und um die Qualität ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit weiter zu verbessern, hat das Kultusministerium diesen Modellversuch ins Leben gerufen.

Die Theeltalschule Lebach hat sich für die Teilnahme qualifiziert – zusammen mit 7 anderen Erweiterten Realschulen im Saarland, denen die Teilnahme gestattet wurde.

Nachdem die Qualitäts-Steuerungsgruppe ihre Arbeit bereits vor Monaten aufgenommen hat, fand am Donnerstag in den Räumen der Theeltalschule ERS Lebach die erste Sitzung des Schulbeirats statt. Diesem Gremium gehören neben der Schulleiterin Persönlichkeiten aus Bildung, Wirtschaft und öffentlichem Leben an, die von der Schulkonferenz für zwei Schuljahre berufen werden.

Den Bestimmungen zufolge informiert sich der Schulbeirat über wesentliche Angelegenheiten der Schule und berät die Schule.

Die Zielsetzung des Modellversuchs besteht darin, Im Rahmen einer verstärkten Eigenverantwortung der Schule die Qualität der schulischen Erziehungs- und Unterrichtsarbeit  zu verbessern. Es sollen Erfahrungen gewonnen werden, welche Konsequenzen für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Schulaufsicht und – soweit betroffen – Schulträger mit der erweiterten Gestaltungsfreiheit verbunden sind. Was sich in dem Modellversuch bewährt, soll nach und nach auf andere Schulen übertragen werden. Der größeren Selbstständigkeit steht ein Mehr an Verantwortung gegenüber. Dies bedeutet unter anderem, dass die teilnehmenden Schulen besondere Akzente in den Bereichen Qualitätsentwicklung und Rechenschaftslegung setzen. (ir)

 

 

Die Steuergruppe:

Müller-Taglieber Utta (Vorsitzende)

Woll Edeltraut

Wadle Katharina

Martini Norbert

Martin Tanja

Röckelein Inge

  

Der Schulbeirat:

Frau Mahl, Vorsitzende des Gewerbeverbandes Lebach

Frau Jungmann, Leiterin des Schulamtes (Kreis Saarlouis)

Herr Badelt, Leiter der Volkshochschule Lebach

Herr Kiefer, Architekt

Herr Haab, Kriminalkommissar

Herr Barth, Verbundausbildung Untere Saar (VAUS)

Frau Michaely, Personaltrainerin, Deutsche Bank

Herr Maksimovic,  Rektor der Hochschule für Bildende Kunst  (HBK) in Saarbrücken

Herr Kallenborn, Caritas Lebach

 

Ein Artikel auf www.sr-online.de informiert über den Modellversuch:

*Kultusministerium will die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der saarländischen Schulen stärken. In einem Modellversuch sollen
ausgewählte Schulen erstmals die Möglichkeit erhalten, bei Neueinstellungen und Budgetfragen selbst zu entscheiden.

(20.06.2006) Bereits nach den Sommerferien sollen die saarländischen Schulen stärker als bisher selbständig über die Gestaltung ihrer
Stundenpläne entscheiden können. Zwar bleibt festgeschrieben, was saarländische Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Schulformen
lernen sollen, doch sie erhalten die Freiheit, Lerninhalte vorzuziehen oder ins Folgejahr zu verschieben. Außerdem wird ihnen die Möglichkeit
eingeräumt, klassen- und jahrgangsübergreifende Lerngruppen einzurichten, um so eine bessere Förderung zu erzielen.

Doch die leichte Flexibilisierung des Stundenplans ist noch nicht alles, was das Kultusministerium zur Förderung von Selbstbestimmung und
Eigenverantwortung auf den Weg gebracht hat. Mit dem Schuljahr 2006/2007 startet im Saarland der Modellversuch "Selbständige Schule", der den
Schulen mehr Mitsprache beim Budget und bei der Einstellung neuer Lehrkräfte einräumen wird.

Die Lehranstalten sollen dann selbst entscheiden, welche neue Lehrkraft am besten zu ihnen passt. Die Zuweisung eines Lehrers an eine Schule
erfolgte bisher durch das Kultusministerium. In Zukunft werde das Ministerium die Aufgabe einer "Stellenagentur" übernehmen, erklärte Minister Schreier. Doch es gibt eine Ausnahme: Lehrer von Mangelfächern, also Fächern, für die es zu wenig Lehrer gibt, werden nach wie vor über das Ministerium zugewiesen.

Neben mehr Mitsprache bei der Mitarbeiterauswahl sollen die Schulen auch die Möglichkeit erhalten, verstärkt Honorarkräfte und Experten für Arbeitsgemeinschaften oder Fachvorträge einzukaufen. Das heißt, ihnen wird auch ein gewisser Freiraum bei der Verwendung des Budget eingeräumt.

Da das Ganze jedoch ein Modellversuch ist, werden die Öffnungsklauseln zunächst nur für einen ausgewählten Kreis gelten. 17 Schulen nehmen an
dem Projekt teil. Sollte sich die "Selbständige Schule" bewähren, dann allerdings könnte aus dem Versuch ein Modell für alle saarländischen
Schulen werden.

 

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